Alchemy-Bearbeitungsfenster „Additive“ – Übersicht

Source-Komponenten werden nur in der erweiterten Ansicht angezeigt. Klicke auf die Taste „Advanced“, um zur erweiterten Ansicht umzuschalten, und dann auf die Taste „A/B/C/D“, um die detaillierten Parameter für die ausgewählte Source anzuzeigen.

Das Source-Bearbeitungsfenster wird geöffnet, indem du auf die Taste „Edit“ auf einer beliebigen Source-Unterseite klickst. Klicke auf Symbol zum Schließen des Fensters (X) oben rechts, um das Fenster zu schließen.

Verwende die Taste „Additive“ oben im Bearbeitungsfenster „Main“, um das Bearbeitungsfenster für „Additive“ zu öffnen.

Das Bearbeitungsfenster „Additive“ ermöglicht dir die detaillierte Bearbeitung der Additiv-Resynthesedaten ebenso wie den Entwurf völlig neuer Sounds, indem du die Additivdaten selbst erstellst.

Die Additivsynthese stellt jeden Sound als Summe einzelner Teiltöne dar. Die Additivdaten beschreiben jeden Teilton über vier Parameter: Amplitude, Tonhöhe, Panorama und Phase. Diese ändern sich jeweils im Zeitverlauf.

Du kannst dir die Additivdaten als Folge von Snapshots vorstellen, von denen jeder die Amplitude, Tonhöhe, das Panorama und die Phase jedes Teiltons zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst. Zwischen Snapshots wird jeder Parameter homogen auf den nachfolgenden Snapshot-Wert aktualisiert. Wenn sie nacheinander und mit dem richtigen Timing gespielt wird, beschreibt die Snapshot-Folge einen potenziell komplexen und sich kontinuierlich entwickelnden Sound.

Hinweis: „Phase“ ist kein eigenständiger Parameter. Die Phase eines Teiltons zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Entwicklung eines Sounds wird durch die Phase am Startpunkt des Sounds und durch die (sich möglicherweise ändernde) Tonhöhe des Teiltons bestimmt. Weil Tonhöheninformationen in jedem Snapshot erfasst werden, müssen keine Phaseninformationen auf selbe Weise erfasst werden. Die Phase jedes Teiltons wird nur am absoluten Startpunkt des Sounds angegeben.

Abbildung. Bearbeitungsfenster „Additive“

Das Bearbeitungsfenster „Additive“ zeigt Additivdaten in zwei grafischen Darstellungen.